Dresdner Riesenstollen diesmal etwas kleiner

Mit dem Anschnitt eines Riesenstriezels ist in Dresden das 23. Stollenfest gefeiert worden. Tausende begleiteten am Samstag bei Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt den Weg des 3,55 Meter langen, 1,73 Meter breiten und 88 Zentimeter hohen Backwerks.

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Bäckermeister Rene Krause und das Dresdner Stollenmädchen Marie Lassig durften zur Eröffnung des 23. Stollenfestes den Riesenstollen anschneiden. Foto: Arno Burgi

Mit dem Anschnitt eines Riesenstriezels ist in Dresden das 23. Stollenfest gefeiert worden. Tausende begleiteten am Samstag bei Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt den Weg des 3,55 Meter langen, 1,73 Meter breiten und 88 Zentimeter hohen Backwerks.

Es wurde auf einem Pferdewagen durch die historische Altstadt zum Striezelmarkt gezogen. In Stücke zerteilt, wurde der Stollen für einen guten Zweck an die Festbesucher verkauft. In diesem Jahr fiel der Riesenstollen allerdings mit 2872 Kilogramm kleiner aus: 2015 hatte er noch gut 3,4 Tonnen auf die Waage gebracht.

Den Mega-Striezel hatten 35 Dresdner Bäcker und Konditoren aus 359 einzelnen, je acht Kilogramm schweren Platten zusammengebaut. Verbacken wurden dafür neben rund einer Tonne Mehl 675 Kilogramm Butter, 180 Kilogramm Zucker und rund 1,35 Millionen Sultaninen.

Das Fest geht auf Sachsens Kurfürsten August den Starken zurück, der 1730 für eine Truppenschau - bekannt als Zeithainer Lustlager - einen Riesenstollen backen ließ. 1994 ließen die Bäcker und Konditoren des Schutzverbandes Dresdner Stollen die Tradition wieder aufleben.

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