Die Plagiats-Affäre

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16. Februar 2011: Die "Süddeutsche Zeitung" veröffentlicht einen Bericht, in dem der Bremer Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano Teile von Guttenbergs Doktorarbeit ein "dreistes Plagiat" nennt.

18. Februar 2011: Zu Guttenberg verzichtet bis zur Klärung der Vorwürfe auf den Doktortitel.

23. Februar 2011: Die Uni Bayreuth entzieht ihm den Titel. Der CSU-Politiker räumt im Bundestag ein, er habe eine "offensichtlich sehr fehlerhafte Doktorarbeit geschrieben", wolle aber im Amt bleiben.

1. März 2011: Guttenberg erklärt seinen Rücktritt vom Amt des Verteidigungsministers. Die Staatsanwaltschaft Hof leitet ein Ermittlungsverfahren ein.

11. Mai 2011: Die Uni Bayreuth veröffentlicht ihren Abschlussbericht: Guttenberg habe in seiner Arbeit vorsätzlich getäuscht.

23. November 2011: Die Staatsanwaltschaft Hof stellt das Verfahren ein. Zwar seien strafrechtlich relevante Urheberrechtsverstöße gefunden worden. Der wirtschaftliche Schaden für die Urheber sei aber gering. Guttenberg muss 20 000 Euro an die Deutsche Kinderkrebshilfe überweisen. dpa

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