Bucks heile Welt: Mühsam gut erholt

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Foto: schinsilord - Fotolia  Foto: 

Tschuldigung, aber als Allererstes müssen wir heute ein Päuschen machen. Dehnen. Strecken. Die Gedanken schweifen lassen. Chrrr. Chrrr.  Ojemine. Jetzt waren wir doch glatt kurz eingenickt. Ist aber ein gutes Zeichen. Es beweist nur, dass wir diesmal total erholt sind nach den Ferien. Alt, sehr alt, mussten wir allerdings werden, um die Ratschläge von Urlaubs-Experten wie dem Tüv Rheinland anzunehmen. Aber jetzt müssen wir ehrlich sagen: Es hat sich gelohnt.

Wir haben uns dieses Jahr aber auch wirklich, wirklich Mühe gegeben. Einen Berg Arbeit schon an Weihnachten auf die Kollegen abgewälzt und es dann Richtung Sommer ganz langsam auslaufen lassen. „No ned hudla“  ist schließlich oberstes Gebot für alle, die ganzjährig Wert legen auf Ruhe und Ausgeglichenheit am Arbeitsplatz.

Zumal so ein Urlaub selbst ja doch auch schon Stress genug ist, irgendwie. Statt Tag für Tag 7,3 Stunden gemütlich im Büro abzusitzen und zwischendurch teilnahmsvoll die geradezu erbarmungswürdig aktionistischen Kollegen zu beäugen – ich würde dir ja so gern helfen, aber frag vielleicht doch besser jemand anderen  –, muss man seine Zeit im Urlaub plötzlich ohne jede kollegiale Unterstützung strukturieren. Und das wochenlang! Puuuh.

Wohl dem, der gelernt hat, sich in keiner Lebenslage selbst zu überfordern. Ein geübtes Päuschen-Mäuschen  jedenfalls kann auch eine große Pause nicht schrecken. Geschweige denn das Urlaubsende. Ganz im Sinne der empfohlenen Erholungsökonomie wird die erste Arbeitsregung nach dem Urlaub 2016 wenigstens  bis Ostern 2017 unterdrückt und die Abwesenheitsnotiz für E-Mails gleich mal bis 2018 verlängert. Man braucht einfach Zeit, sich am Arbeitsplatz wieder zurechtzufinden, verpasste Neuigkeiten – wer mit wem – aufzuarbeiten und sodann gut informiert in den Berufsalltag zu star ...

BUMS. Wassssn? Ach Menno. Der Mount Everest aus Arbeit auf unserem  Schreibtisch ist eingestürzt. Kann vielleicht mal jemand helfen?

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