Bucks heile Welt: Glasklare Sache

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Gerlinde Buck Foto: Christian Käsmayr  Foto: 

Ein Rotweinglas müsste man sein. Dann dürfte man einen Mords-Bauch vor sich her schieben, und keinen würde es stören, im Gegenteil. Der Weinkenner vom Dienst würde  hingebungsvoll an einem züngeln und zuzzeln... O Pfui Deibel! Das letzte Viertele gestern Abend muss wohl doch schlecht gewesen sein.

Dabei hatte alles mit einem guten Vorsatz angefangen. Einen Gutschein für ein Weinseminar wollten wir  einlösen und mit großem sittlichen Ernst absolvieren. Allein, wir hatten keine Chance. Wir, die wir bisher bei der Weinbestellung mit der Ansage „meglichschd rod ond ned so deier“ ganz gut gefahren waren,  wurden stundenlang eines Besseren oberbelehrt. Und zwar  von einem Mitschüler, der, wenn wir es richtig verstanden haben,  nebenberuflich Wasser in Wein verwandelt. Vorausgesetzt, er hat die richtigen Gläser. Weil die, so sprach der Weingott, letztlich über Sein oder Nichtsein entscheiden. Besonders bei Rotwein. Freiheit den Aromen, rief er aus, mehr Wölbung im Glas!

Glasklare Sache. In einen großen Humpen geht ja auch viel rein. Und: Schnell weggebechert, wird nicht mal Rotkäppchensekt im Riesen-Römer warm. Mit dieser perlenden Einlassung hätte unsereiner dann beinah noch einen Sturm im  extra bauchigen Weinglas entfacht. Denn der Weingott reagierte so räs wie ein alter Semsakrebsler. Stocksauer bis zum Abgang. Bröschderle!

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