Berliner Forschungsstelle „Entartete Kunst“ weiter gesichert

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Wassily Kandinskys Aquarell „Abstieg“ wurde 1937 als „Entartete Kunst“ gebrandmarkt und beschlagnahmt. Seit 2003 geht eine Forschungsstelle den Untaten der NS-Kunstpolitik nach. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild  Foto: 

Der Erhalt der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ an der Freien Universität (FU) Berlin ist gesichert. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) teilte mit, die Universität habe zugesagt, die Finanzierung ab 2019 zu übernehmen.

Ihr Haus will deshalb auch im kommenden Jahr nochmals für eine Überbrückung sorgen. Die auf Initiative der Ferdinand-Möller-Stiftung 2003 gegründete Forschungsstelle geht den Untaten der NS-Kunstpolitik nach. 2015 hatte die Stiftung ihre Finanzierung eingestellt, der Bund sprang vorübergehend ein. Grütters hatte allerdings schon damals deutlich gemacht, dies könne keine Dauerlösung sein, Berlin müsse selbst seiner Verantwortung nachkommen.

Die FU-Forscher dort sind auch Ansprechpartner für Provenienzforscher, Museen und Privatleute, die Fragen zur NS-Kunstpolitik haben. Die Nazis hatten unter dem Schlagwort „Entartete Kunst“ fast alle Richtungen moderner Malerei und Bildhauerei geächtet.

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