Ausbrecher hatten Helfer im Gefängnis

Die aus einem Gefängnis im US-Bundesstaat New York ausgebrochenen Schwerverbrecher hatten offensichtlich Helfer im Gefängnis. Das hat New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo mitgeteilt. Von ihnen fehlte weiter jede Spur.

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Richard Matt (49) und David Sweat (35) waren in der Nacht zum Samstag aus dem Clinton Correctional Facility in dem kleinen Ort Dannemora getürmt. Sie durchbrachen nach bisherigen Erkenntnissen mit elektrischen Werkzeugen die Stahlmauer ihrer Zellen, zwängten sich durch Schächte und schnitten sich durch Tunnelsysteme und Rohre einen Weg in die Freiheit.

Zuvor hatten die Ausbrecher Kleidungsstücke so in ihren Betten drapiert, dass es aussah, als schliefen sie darin. Die Flucht hätte "aus einem Filmdrehbuch" stammen - und den Männern allein nicht gelingen können, sagte Cuomo.

Die "New York Post" schreibt, eine Gefängnismitarbeiterin stehe im Visier der Polizei. Womöglich sei die Frau von Matt, der laut der "NYP" den Ruf eines Aufreißers hat, verführt worden. Die Polizei wollte sich zu dem Vorgang nicht äußern.

Matt und Sweat sind die ersten Häftlinge, die aus dem seit 1845 existierenden Gefängnis geflohen sind. Es ist die größte Hochsicherheits-Haftanstalt des Staates New York mit derzeit 3000 Gefangenen.

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