Aus dem Leben - Rosa von Praunheims „Act! Wer bin ich?“

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Der Regisseur Rosa von Praunheim hat monatelang die Arbeit einer Lehrerin und Theaterpädagogin in Berlin-Neukölln mit der Kamera begleitet. Foto: Michael Kappeler

Sie sollen ihre eigene Stimme finden, ihre eigenen Stärken entdecken. Als „Problemjugendliche“ abgestempelte junge Menschen zeigen beim Theaterspielen, welches Potenzial in ihnen steckt.

Der prominente Filmemacher Rosa von Praunheim (74) und seine Kamerafrau Elfi Mikesch haben für den Dokumentarfilm „Act! Wer bin ich?“ monatelang die Arbeit der Berliner Lehrerin und Theaterpädagogin Maike Plath und ihrer Schauspieler beobachtet.

An diesem Mittwoch (21. Juni, 20.30  Uhr) kommen von Praunheim („Härte“, „Meine Mütter“) und seine Filmprotagonistin Maike Plath zur Premiere von „Act! Wer bin ich?“ in Berlin. Offizieller Kinostart ist dann am Donnerstag (22. Juni) in ausgewählten Kinos.

Plath arbeitete rund zehn Jahre an einer Hauptschule in Berlin-Neukölln. Dort sei „normaler Unterricht“ kaum möglich gewesen, so die Filmemacher. Deshalb begann die Pädagogin, mit den jungen Leuten Theater zu spielen.

Die „problematischen Jugendlichen“ hätten dabei plötzlich gezeigt, was sie leisten können und was sie über die Welt denken. Heute leitet Plath mit zwei Kolleginnen den Verein ACT. Von Praunheims Dokumentarfilm zeigt unter anderem, wie die Jugendlichen gemeinsam mit Plath das Stück „How long is Paradise“ entwickeln und proben.

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