Alle Großbrände in Israel unter Kontrolle

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Laut Feuerwehr gibt es in Israel keine aktiven Brandherde mehr.  Foto: 

Die Großbrände in Israel und im Westjordanland sind unter Kontrolle. Es gebe keine aktiven Brandherde mehr, teilte die israelische Feuerwehr mit. Seit Samstagabend habe sich die Lage beruhigt.

In den vergangenen Tagen hatten in Israel und in jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland mehrere Großbrände gewütet. Zehntausende mussten ihre Häuser verlassen. In Haifa waren 60.000 Menschen vor den meterhohen Flammenwänden geflohen. Sie kehrten inzwischen nach und nach zurück, um den Zustand ihrer Häuser zu begutachten. Die Schäden liegen bei 120 Millionen Dollar, mehr als 570 Häuser waren unbewohnbar.

Auch in der jüdischen Siedlung Halamisch bei Ramallah im Westjordanland wurden dutzende Häuser zerstört oder beschädigt. Weitere Brände gab es in den Siedlungen Dolev, Alfei Menasche und Karnei Schomron.

An den Löscharbeiten beteiligte sich auch die palästinensische Feuerwehr. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu dankte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas für die Hilfe.

Die israelische Polizei vermutet, dass Brände absichtlich gelegt wurden. Sie nahm 23 Menschen fest und befragte sieben weitere Verdächtige. Örtliche Medien spekulierten über palästinensische Brandstifter, die eine „Feuer-Intifada“ gegen Israel führen wollten. Vertreter der israelischen Araber, die 17,5 Prozent der Bevölkerung in Israel ausmachen, wiesen die Vorwürfe scharf zurück. Sie seien von den Feuern ebenso betroffen wie ihre jüdischen Nachbarn.

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