Alle 40 Sekunden ein Suizid auf der Welt

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Weltweit nimmt sich nach den Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO alle 40 Sekunden ein Mensch das Leben. Mit rund einer Million Toten pro Jahr zählen Suizide damit global zu den 20 häufigsten Todesursachen. Als Risikofaktoren gelten unter anderem psychische Erkrankungen wie Depressionen, Alkoholmissbrauch, sexueller Missbrauch und Gewalt.

Auch in Deutschland ist Suizid kein Randphänomen. Im Jahr 2010 brachten sich nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts rund 10 000 Menschen um. Damit starben dreimal so viele Menschen durch Suizid wie durch Verkehrsunfälle. Die Dunkelziffer wird noch höher geschätzt, weil viele Suizide als Unfälle getarnt werden. Generell töten sich deutlich mehr Männer als Frauen. Die gesellschaftliche Stellung spielt dabei keine Rolle.

In Europa begehen nach WHO-Zahlen pro Jahr mehr als 120 000 Menschen Selbstmord. Die höchsten Suizid-Raten gibt es in Lettland, Ungarn, Slowenien und Finnland. Die höchsten Selbstmordraten gibt es bei Menschen über 65. dpa

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