Adele spricht offen über Depressionen

Die Sängerin Adele hat in einem Interview offen über Depressionen nach der Geburt ihres Kindes gesprochen. „Ich hatte schlimme postnatale Depressionen, und das hat mir Angst gemacht“, sagte die 28-Jährige dem Magazin „Vanity Fair“ (Dezemberausgabe) über die Zeit nach der Geburt ihres Sohns im Herbst 2012.

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Adele plaudert aus dem Nähkästchen. Foto: Andrew Cowie

Die Sängerin Adele hat in einem Interview offen über Depressionen nach der Geburt ihres Kindes gesprochen. „Ich hatte schlimme postnatale Depressionen, und das hat mir Angst gemacht“, sagte die 28-Jährige dem Magazin „Vanity Fair“ (Dezemberausgabe) über die Zeit nach der Geburt ihres Sohns im Herbst 2012.

„Ich war von meinem Kind besessen“, sagte Adele - gleichzeitig habe sie sich sehr mangelhaft gefühlt. „Ich hatte das Gefühl, als hätte ich die schlechteste Entscheidung meines Lebens getroffen.“

Früher habe sie außerdem sehr viel Alkohol getrunken, etwa beim Schreiben ihres Hit-Albums „21“, das Anfang 2011 erschien. Seit der Geburt ihres Sohnes sei sie nicht mehr so sorglos: „Heute habe ich vor vielen Dingen Angst, weil ich nicht sterben will, ich will für mein Kind da sein.“ Auch trinke sie vielleicht noch zwei Gläser Wein in der Woche.

Was andere Musiker an Tourneen lieben, versteht Adele nicht so recht: „Ich würde schon gern weiter Platten machen. Aber es würde mich nicht stören, nie wieder den Applaus zu hören“, sagte die Sängerin. „Ich bin einfach auf Tour, um die Leute zu sehen, die mich unterstützen“, sagte die 28-Jährige. Nach wie vor habe sie auch Lampenfieber. Zwar müsse sie sich vor den Auftritten nicht mehr übergeben und versuche auch nicht mehr, von der Bühne zu fliehen. Nervös sei sie vor ihren Konzerten aber noch immer.

Geld sei ihr ebenfalls nicht wichtig, behauptete sie: „Ich bin Britin, wir müssen nicht die ganze Zeit mehr Geld verdienen.“ Sie lebe in einer besseren Nachbarschaft als in ihrer Kindheit und das sei alles, was sie je gewollt habe. „Es ist so, als ob sich die Leute einschüchtern lassen, als würde ich mein verdammtes Geld als Kleidung tragen.“

Bericht "Vanity Fair"

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