#metoo-Bewegung ist "Person des Jahres"

Zur „Person des Jahres“ hat das US-Magazin „Time“ die #metoo-Bewegung gekürt. Die Männer und Frauen hatten ihre Stimme gegen sexuelle Übergriffe erhoben.

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Als "Person des Jahres" 2017 hat das "Time"-Magazin all diejenigen gewürdigt, die ihre Stimme gegen sexuelle Übergriffe erhoben haben. Die Auszeichnung gehe an die, die "das Schweigen gebrochen haben", teilte das Magazin am Mittwoch mit. Damit reagierte das "Time"-Magazin auf den Skandal um den ehemaligen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein und die danach folgende Serie von Enthüllungen zu sexuellem Missbrauch durch Prominente.

Weltweite Berichte über Belästigungen und Vergewaltigungen

Im Internet hatten sich die vom "Time"-Magazin gewürdigten Frauen und Männer, die das Schweigen brachen, zu der Kampagne "#MeToo" (Ich auch) zusammengeschlossen. Weltweit schlossen sich Millionen Frauen der Internetaktion gegen sexuelle Übergriffe an. Viele von ihnen berichteten über sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen. Angestoßen wurde die Kampagne von der US-Schauspielerin Alyssa Milano im Kurzbotschaftendienst Twitter als Reaktion auf die Missbrauchsvorwürfe gegen Weinstein.

Trump landet auf Platz 2 vor Xi Jinping

"Time" verleiht den Titel nach eigenen Angaben jeweils an diejenige Persönlichkeit, die "zum Guten oder zum Schlechten am meisten beigetragen hat, um die Ereignisse des Jahres zu beeinflussen". Auf Platz zwei folgte in diesem Jahr US-Präsident Donald Trump vor dem chinesischen Staatschef Xi Jinping.


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