Thomas D unterstützt Amnesty: "Gebt Baku eine Stimme!"
Bonn. Noch bis 16. Februar läuft bei ProSieben und in der ARD der deutsche Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2012 in Aserbaidschan.
Amnesty International (ai) beobachtet seit Jahren eine Verschlechterung der Menschenrechtslage in dem Land: Journalisten, Oppositionspolitiker und Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen würden bedroht oder auch misshandelt. Musiker Thomas D, Jury-Präsident beim zurzeit recht wenig beachteten deutschen Grand-Prix-Vorentscheid, unterstützt eine ai-Aktion aus diesem Anlass: "Vom Recht seine Meinung zu sagen, können leider nicht alle Menschen so einfach Gebrauch machen wie wir. In manchen Ländern kann man dafür ins Gefängnis kommen."
Doch jeder habe ein Recht darauf anders sein zu dürfen, denn gerade das macht die Vielfalt dieser Welt aus (...) Jeder soll sagen und singen können, was er will. Gebt Baku eine Stimme!"
(Amnesty fordert dazu auf, an den Präsidenten Aserbaidschans zu schreiben, dass er alle gewaltlosen politischen Gefangenen sofort freilässt: www.amnesty.de/ESC2012)
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Autor: dpa | 09.02.2012
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Thomas D setzt sich für die Meinungsfreiheit ein. Foto: Britta Pedersen
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