NOTIZEN vom 31. Januar
Priester als Drogenkurier Weil er Drogen geschmuggelt hat, ist ein Priester aus Kolumbien an einem Moskauer Flughafen festgenommen worden. Sicherheitsleute hatten Fabio Ricardo Rodriguez nach der Landung wegen kränklichen Aussehens und nervösen Verhaltens in ein Krankenhaus gebracht.
Autor: SWP |Priester als Drogenkurier
Weil er Drogen geschmuggelt hat, ist ein Priester aus Kolumbien an einem Moskauer Flughafen festgenommen worden. Sicherheitsleute hatten Fabio Ricardo Rodriguez nach der Landung wegen kränklichen Aussehens und nervösen Verhaltens in ein Krankenhaus gebracht. Dort seien in seinem Magen-Darm-Trakt 13 mit Kokain gefüllte Päckchen entdeckt worden, fünf weitere hätten sich in seinem Gepäck befunden.
Katastrophale Stürme
Heftige Stürme und Hochwasser haben in Teilen Mosambiks insgesamt mehr als 70 Menschen in den Tod gerissen. Etwa 150 000 Menschen seien wegen der Unwetter in den vergangenen Wochen obdachlos geworden, berichtete das Nationale Katastropheninstitut in Maputo. Die Regierung des südostafrikanischen Landes hat die Bürger vor neuen Regenfällen und Überschwemmungen gewarnt. Am Sambesi-Fluss seien mehr als 100 000 Menschen gefährdet.
Dunkle Schaufenster
Nächtliche Schaufensterbummel durch französische Städte werden demnächst eine düstere Angelegenheit. Nach einer gestern veröffentlichten Regierungsverordnung müssen Geschäfte ihre Außen- und Innenbeleuchtung vom 1. Juli an zwischen 1 und 7 Uhr ausschalten. Damit sollen sie zum Energiesparen gezwungen werden. Ausnahmeregelungen gelten lediglich in bestimmten Touristen- und Vergnügungsvierteln wie etwa entlang der Champs-Élysées in Paris. Auch in Büros muss künftig spätestens eine Stunde nach Arbeitsende das Licht ausgehen.
Säurealarm geklärt
Graffiti-Schmierer haben den Säurealarm am Berliner Alexanderplatz vom Dienstag ausgelöst. "Die Täter wollten ihren Schriftzug mittels hochgiftiger Flusssäure in die Glasscheiben an den Haltestellen einätzen", sagte eine Polizeisprecherin gestern. Hinweise auf die rücksichtslosen Schmierfinken gebe es bisher nicht. Eine Schülerin und zwei Mitarbeiter einer Werbefirma waren mit der ätzenden Flüssigkeit in Berührung gekommen. Sie wurden leicht verletzt und mussten in einer Klinik behandelt werden.





