NOTIZEN vom 30. Juli
Tod im Eis
Zwei Arbeiter sind in Solingen (Nordrhein-Westfalen) in einen Stickstofftank gefallen und bei Minus 150 Grad erfroren. Die 24 und 27 Jahre alten Männer wollten den Tank reinigen. Dabei geriet einer in den Behälter. Als sein Kollege versuchte ihn zu retten, fiel er ebenfalls hinein.
80 Opfer bei Bootsunglück
Bei einem Bootsunglück im Kongo sind mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. Nach Dutzenden Vermissten wurde noch gesucht. Das Schiff mit rund 200 Passagieren an Bord rammte einen Felsen und kenterte. Es war von der westlichen Provinz Bandundu nach Kinshasa unterwegs gewesen.
Ausflugsschiff gesunken
Ein Ausflugsboot in der Türkei hat auf dem Weg vom Badeort Marmaris nach Fethiye Feuer gefangen. 18 Touristen und fünf Besatzungsmitglieder sprangen ins Wasser, bevor das Boot sank. Ein Spanier wird vermisst.
Falsch gebetet
Im saudi-arabischen Hadda hat eine islamische Gemeinde festgestellt, dass sie in ihrer Moschee zehn Jahre lang in die falsche Richtung gebetet hat - statt nach Südosten wies die Gebetsnische in der Moschee nach Nordosten. Wer für den Fehler beim Bau verantwortlich ist, weiß keiner. Die korrekte Richtung festzustellen, hätte eigentlich leicht fallen müssen: Hadda liegt nur 20 Kilometer von Mekka entfernt, wohin alle Muslime ihr Haupt neigen.
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30.07.2010
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