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Kaputte Ballons und eine lebende Sachertorte

"Wetten, dass . .?", die jüngste Bilanz: letztes Sponsorenauto, niedrigste Quote, leckerster Moderator: Markus Lanz hat in Sachertorte baden müssen.

Julian Böhme, der 37-jährige niedersächsische Wettkönig von "Wetten, dass..?" am Samstagabend in Wien, hat das letzte Auto gewonnen, das das ZDF mit Hilfe eines Sponsors ausgelobt hatte. Das ZDF wird künftig keine gesponserten Preise mehr vergeben.

Böhme hatte 15 Luftballons zum Platzen gebracht, indem er mit drei Holzhammern jonglierend Nägel in eine Latte schlug, an der die Ballons befestigt waren. Die größte Aufmerksamkeit bekam jedoch die Kinderwette. Der achtjährige Vincent schaffte es, zehn Mal über einen Tisch zu klettern und unter ihm hindurchzukriechen, ohne den Boden zu berühren. Moderator Markus Lanz (43) bekam das nicht hin.

Ein großer Hollywood-Star fehlte in der vorwiegend deutschsprachigen Runde, obwohl die Schauspielerin Nicole Kidman sich in Wien aufhielt. Platz nahm Heiner Lauterbach, der seine Macho-Seite zeigte und mit seiner Frau Viktoria auf Elektro-Toiletten im Studio fahren musste. Das Gespräch mit den den Schauspielern Anna Loos und Peter Weck plätscherte dahin.

Höhepunkte der Show? Sie gab es. Der Komiker Oliver Pocher musste sich nach verlorener Wette in einem hautengen Overall mit Deutschland-Farben rückwärts in ein Fußballtor stellen. Drei Fußballer aus dem Wiener Publikum feuerten daraufhin Schüsse auf ihn ab. Lanz Kommentar: "Top, der Hintern quillt!"

Kandidat Jörg Söhner (40) musste Reifen an ihrem Abrieb-Geruch erkennen. Der österreichischen Kommentatorin Mirjam Weichselbraun stank das: "Das riecht wie bei ,Lanz kocht!"

Lanz Assistentin Cindy aus Marzahn hat USA-Show-Ambitionen, jedenfalls wird ihr das nachgesagt. Sie bandelte gleich mit dem Rapper 50 Cent an: "When I come to New York, you bring me by English?"

Zum Ende der Show hat Lanz eine süße Landung geschafft: Er musste ein Bad in einer Sachertorten-Schokoladenmasse nehmen. Der Moderator hatte zuvor die Stadtwette gegen die Wiener verloren. Sie hatten mehr als 500 Videos von Österreichern eingeschickt, die vor markanten Punkten ihrer Hauptstadt einem Harlem-Shake-Tanz aufführten.

7,43 Millionen Zuschauer haben die Sendung gesehen (Quote: 24Prozent). Das waren 1,1 Millionen weniger als im Februar.

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