Hat ein U-Boot den Öltanker gerammt?
Abu Dhabi. Ein mysteriöser Zwischenfall auf einem japanischen Öltanker stellt die Experten vor ein Rätsel. Das Schiff war in der Straße von Hormus beschädigt worden. Zunächst wurde eine Seeminen-Explosion als Ursache vermutet, jetzt wird über einen U-Boot-Unfall spekuliert.
Einen Tag nach dem Notfall auf einem japanischen Öltanker in der Straße von Hormus sah es am Donnerstag es so aus, als sei das Schiff möglicherweise mit einem U-Boot zusammengeprallt. Die leicht beschädigte „M.Star“ wurde im emiratischen Hafen Fudschaira untersucht. Hafendirektor Mussa Murad sagte, der Vorfall, der sich in einem Gebiet zwischen dem Oman und dem Iran ereignet hatte, sei noch nicht aufgeklärt. Es sei allerdings nicht auszuschließen, dass das Schiff mit einem U-Boot zusammengestoßen sei. Vielleicht sei aber auch eine Seemine neben dem Schiff explodiert.
Zunächst war über einen Angriff von Piraten oder Terroristen spekuliert worden, weil einer der Seeleute von einer Explosion gesprochen hatte. Die Schifffahrtsbehörden im Oman und im Iran schlossen einen Anschlag zunächst aus. Auch die in Manama stationierte 5. Flotte der US-Marine lieferte keine entsprechenden Hinweise. Auf dem Tanker waren Fenster, Türen und ein Rettungsboot beschädigt worden. Einer der 31 Seeleute an Bord erlitt leichte Verletzungen. Das Schiff blieb jedoch seetüchtig. Öl floss nicht ins Meer.
Zunächst war über einen Angriff von Piraten oder Terroristen spekuliert worden, weil einer der Seeleute von einer Explosion gesprochen hatte. Die Schifffahrtsbehörden im Oman und im Iran schlossen einen Anschlag zunächst aus. Auch die in Manama stationierte 5. Flotte der US-Marine lieferte keine entsprechenden Hinweise. Auf dem Tanker waren Fenster, Türen und ein Rettungsboot beschädigt worden. Einer der 31 Seeleute an Bord erlitt leichte Verletzungen. Das Schiff blieb jedoch seetüchtig. Öl floss nicht ins Meer.
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30.07.2010
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