Bahn-Streiks unwahrscheinlich
Frankfurt.
In die Tarifverhandlungen der Deutschen Bahn mit den Gewerkschaften kommt Bewegung: Der Arbeitgeber will an einem Branchentarifvertrag für die Nahverkehrsbranche mitwirken, wie ein Bahnsprecher sagte. Einen solchen Vertrag müssten aber auch private Bahnunternehmen mittragen.
Die Tarifparteien einigten sich auf eine dritte Verhandlungsrunde, die für den 20. August angesetzt ist. Die am 31. Juli auslaufende Friedenspflicht wird entsprechend bis zum 20. August verlängert.
Die befürchteten flächendeckenden Streiks im Bahnverkehr noch während der Sommerferien werden durch diese Annäherung der großen Gewerkschaften Transnet und GDBA mit der Bahn immer unwahrscheinlicher. dpa
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30.07.2010
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