60 Jahre TV-Werbung: Dafür gibt es doch Persil

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Ausstellungsstücke des Deutschen Verpackungsmuseums in Heidelberg  Foto: 

Am 3. November 1956 lief der erste Werbespot. Mit einem „kleinen Malheur“ begann ein neues Zeitalter des Deutschen Fernsehens.

Ein Mann und eine Frau sitzen am Tisch eines Restaurants, da nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die Hälfte der Mahlzeit des Ehemanns landet auf dem Tischtuch. Der Wirt beruhigt die aufgeregte Ehefrau mit einem Lächeln: „Dafür gibt's doch - Gott sei Dank - Persil, nicht wahr, gnäd'ge Frau?“

Grell, bunt und laut, so präsentiert sich die TV-Werbung im 21. Jahrhundert. Die Spots vor 60 Jahren waren in Schwarzweiß und wirken für uns heute eher belustigend, oder gar peinlich. Doch eins gilt für die Werbung heute wie damals, sie soll aufmerksam machen und dafür sorgen, dass das Produkt gekauft wird.

Reichte früher eine glückliche Hausfrau, deren Wäsche einfach nur sauber und rein war, oder sie ihren Ehemann mit Pudding glücklich macht, setzt man heute auf ganz andere Anreize, wie etwa Erotik. Das Produkt wird in den Hintergrund gedrängt.

Hier eine Auswahl an Werbespots im Wandel der Zeit:









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