Zum angeblichen Wolf ist ein DNA-Abgleich geplant

|

Noch ist nicht sicher, ob es ein Wolf war, der drei Schafe bei Bad Wildbad (Kreis Calw) getötet hat - doch der Fall elektrisiert schon jetzt die Wissenschaftler. Für den Fall, dass es ein Wolf war, soll das an den toten Schafen gefundene Genmaterial im Senckenberg Institut in Gelnhausen mit Wolf-DNA aus dem Odenwald verglichen werden, sagte ein Sprecher des Stuttgarter Umweltministeriums am Donnerstag. Voraussetzung sei, dass es genügend Genmaterial gebe.

Im Odenwald hatte ein Wolf Mitte November mehrere Schafe und eine Ziege getötet. Das hatte das Institut Anfang der Woche bestätigt. Bereits im September war bei Wald-Michelbach ein Wolf im Wald fotografiert worden.

In Baden-Württemberg sind seit 2015 mindestens vier Wölfe gesichtet worden. Zwei wurden überfahren, einer ist wohl verendet - und einer wurde erschossen im Schluchsee gefunden. Am 7. Oktober hatte ein Wolf drei Lämmer bei Widdern (Kreis Heilbronn) gerissen - es handelte sich um den ersten nachgewiesenen Wolfsriss im Südwesten seit mehr als 100 Jahren. Am Sonntag wurden nun erneut bei Bad Wildbad drei Schafe getötet - wohl von einem „hundeartigen Tier“. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg untersucht derzeit die Kadaver. Ob es tatsächlich ein Wolf oder ein Hund war, soll eine DNA-Untersuchung zeigen, deren Ergebnisse in etwa zwei Wochen vorliegen.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Hoffen und Bangen vor dem Prozess gegen Mesale Tolu

Am Montag entscheidet sich, ob die Journalistin frei kommt. Die Familie ist optimistisch. Diplomaten und Prominente verfolgen die Verhandlung im Istanbuler Justizpalast. weiter lesen