Zollernalbkreis: Wie weiter nach der Lea?

Die Landeserstaufnahmestelle (Lea) in Meßstetten feiert in diesem Monat ihr einjähriges Bestehen, aus den geplanten 1000 Flüchtlingen sind mittlerweile annähernd 3500 geworden. Für die Stadt Meßstetten eine außerordentliche Belastung.

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Dennoch sind zahlreiche Helfer im Einsatz, um den Menschen zu helfen. Zu Meßstettens Lea zählt auch die Sammelunterkunft in der Sigmaringer Kaserne mit mittlerweile über 1000 Personen und eine Unterkunft in Hechingen mit rund 120 Flüchtlingen. Obwohl der Zollernalbkreis davon befreit wäre, weitere Asylbewerber aufzunehmen, hat er zusätzlich rund 300 Asylbewerber in eigenen Unterkünften untergebracht. Landrat Günther-Martin Pauli nennt "leerstehende Kreisimmobilien, Solidarität mit anderen Landkreisen und eine humanitäre Verpflichtung gegenüber den Flüchtlingen" als Gründe für das außerordentliche Engagement.

Indes bleiben Klagen in Meßstetten nicht aus: Regelmäßig seien Polizei und DRK vor Ort, es gab Auseinandersetzungen, auch Diebstähle häufen sich. Inzwischen richten sich die Blicke über 2016 hinaus - und wie es weitergeht, wenn Ende nächsten Jahres die Lea wie versprochen aufgelöst wird.

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