ZKM-Chef "gottfroh" über Ausgang der Bundespräsidentenwahl

|
Peter Weibel, Leiter des Zentrums für Kunst und Medientechnologie. Foto: Uli Deck/Archiv

"Gott sei Dank hat der Rechtspopulist Hofer nicht gewonnen", sagte Weibel am Dienstag. Es gebe nur einen Unterschied zwischen dem Gewinner Alexander Van der Bellen und seinem Kontrahenten, dem FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer, der bei der Stichwahl am Sonntag ganz knapp unterlag: "Der eine ist Demokrat und der andere nicht." Der Sieg des früheren Grünen-Chefs Van der Bellen hatte erst am Montag nach Auszählung der Briefwahlstimmen festgestanden.

Die Aussage Hofers, in der er seine Niederlage mit den Worten "Ich hätte gerne für Euch als Bundespräsident auf unser wunderbares Land aufgepasst" bedauert hatte, nannte Weibel bezeichnend. "Wir brauchen keinen Aufpasser. Österreich ist schließlich kein Kindergarten." Weibel war für die Stichwahl nach Wien geflogen. "Die Briefwahl hatte ich versäumt."

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Generika-Preisverfall: Ratiopharm-Mutter Teva zückt den Rotstift

Das Unternehmen Teva war bisher Israels ganzer Stolz: Symbol für israelischen Erfinder- und Unternehmergeist. Doch jetzt kündigt die Ratiopharm-Mutter weltweite Massenentlassungen an. Die Gewerkschaft wappnet sich für den härtesten Kampf seit rund 30 Jahren. weiter lesen