Zeugen der Reutlinger Dönermesser-Attacke sagen aus

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Polizisten nehmen einen am Boden liegenden Mann fest. Foto: Stephan Zenke/Archiv

Die Verletzten des Amoklaufes in Reutlingen haben die Schläge mit dem Dönermesser zum Teil nur knapp überlebt: Heute sagen sie im Mordprozess am Landgericht Tübingen aus. Fünf Verletzte und Geschädigte sind als Zeugen geladen, wie die Sprecherin des Landgerichts mitteilte. Bei den Zeugen-Aussagen geht es auch um die Rekonstruktion des zeitlich noch unklaren Tatablaufs.

Der 22-jährige Angeklagte soll am 24. Juli laut Staatsanwaltschaft seine Freundin mit einem Dönermesser angegriffen und getötet haben. Außerdem zerschnitt der Angestellte eines Imbisslokals den Informationen zufolge einem Gast das Gesicht. Er zerstörte demnach auch die Scheiben eines Autos und verletzte die darin sitzende Frau und ihren Begleiter. Dem Angeklagten werden Mord und zweifacher versuchter Mord vorgeworfen. Er gab die Taten zu und sagte vor Gericht, eine Stimme in seinem Kopf habe ihm befohlen, andere Menschen und sich selbst zu töten. Ein Urteil wird Anfang April erwartet.

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