Zehntausende beim Seenachtsfest in Konstanz

Das Konstanzer Seenachtfest ist eines der größten Heimatfeste im Land. Die Sorge vor Anschlägen schreckte die Besucher am Wochenende nicht ab.

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Feuerwerk mit musikalischer Untermalung: Der Höhepunkt des Seenachtfests stand unter dem Titel „Sommernachts-Sinfonie.  Foto: 

Zehntausende Besucher haben am Wochenende friedlich beim Konstanzer Seenachtfest gefeiert. Insgesamt kamen 50 000 Menschen beim Heimatfest zusammen, wie die Polizei und Veranstalter mitteilten. Höhepunkt war das Seefeuerwerk mit musikalischer Untermalung. Die Veranstaltung hatte bereits am Samstagnachmittag begonnen – mit Gauklern, Künstlern und Artisten, und mehreren Musikgruppen auf Bühnen.

Die Stadt veranstaltet das große Feuerwerk jedes Jahr mit ihrer Schweizer Nachbargemeinde Kreuzlingen (Kanton Thurgau). In diesem Jahr stand es unter dem Titel „Sommernachts-Sinfonie“ und wurde unter anderem mit Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Edvard Grieg und Gioachino Rossini untermalt. Ein Großteil der Aufnahmen, die zu hören waren, stammten von den Konstanzer Philharmonikern, hieß es bei den Veranstaltern. Das Seenachtfest am Konstanzer Ufer wird seit mehr als 65 Jahren gefeiert und gilt als eines der größten Heimatfeste im Land.

Das Verkehrschaos, das im Vorfeld erwartet worden war, blieb allerdings aus: Mehr als stockenden Verkehr bei der An- und Abreise gab es laut der Polizei nicht. Die Sicherheitsvorkehrungen waren nach den Vorfällen in Ansbach, Würzburg und München angepasst worden. In der Schweiz hatte ein 27-Jähriger in einem Zug im Schweizer Kanton St. Gallen am Samstag nahe der Grenze zu Liechtenstein mehrere Passagiere angegriffen.

Beim Seenachtsfest blieb es insgesamt aber ruhig, wie die Polizei am gestrigen Sonntag mitteilte. Die Veranstaltung und das gesamte Wochenende seien  „äußerst friedlich verlaufen“.

Glück im Unglück hatten allerdings vier Menschen auf dem Bodensee vor Konstanz, die sich von dort aus ebenfalls das Feuerwerk angeschaut hatten. Ihr Boot kenterte am Samstagabend bei der Rückfahrt. Laut Polizei drohten die vier Menschen zu ertrinken, konnten aber von der Besatzung eines zweiten Bootes gerettet werden, das in der Nähe war.

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