Zahl der Honorarkonsuln im Südwesten gestiegen

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Der Politiker Rezzo Schlauch (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Die Zahl der Honorarkonsuln ist in den vergangenen zehn Jahren in Baden-Württemberg von 56 auf 62 gestiegen. Das teilte das Staatsministerium auf Anfrage mit. Offizielle Vertreter eines Landes gelten als wichtige Scharniere zwischen Staaten. So steht die entsprechende Stadt bei Ministerreisen auf der Landkarte und wird auch zum Anlaufpunkt für Wirtschaftsdelegationen.

„Wenn ein Honorarkonsul gut verankert ist, bringt das Vorteile für alle“, sagt der ehemalige Grünen-Funktionär Rezzo Schlauch. Er ist seit 2015 in Baden-Württemberg als Honorarkonsul für Albanien tätig.

Am Donnerstagabend soll in Stuttgart das neue Honorarkonsulat von Äthiopien eröffnet werden. Hausherr Thomas Breitling will dazu Gäste in der künftigen Vertretung des afrikanischen Staates im Stadtteil Vaihingen empfangen. Äthiopien liegt mehr als 5000 Kilometer von Baden-Württemberg entfernt, es gibt keine direkten Linienflüge.

Breitling hat in der Landeshauptstadt durchaus prominente Kollegen. So ist etwa der ehemalige Daimler-Manager Klaus Mangold für Russland tätig, Ex-CDU-Staatssekretär Otto Hauser wirkt als Honorarkonsul für die Ex-Sowjetrepublik Aserbaidschan. Experten zufolge macht jedes Konsulat den Standort international präsenter. Allerdings gab es in den vergangenen Jahren in Baden-Württemberg auch Schließungen.

Äthiopien beim Auswärtigen Amt

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