Zahl der Geisterfahrer-Unfälle mit Verletzten steigt

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Die Zahl der Falschfahrer-Unfälle mit Verletzten im Südwesten steigt. Im ersten Halbjahr gab es auf Autobahnen und Bundesstraßen im Land neun solcher Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen. Im gesamten vergangenen Jahr waren es sieben, wie die „Stuttgarter Nachrichten“ (Donnerstag) unter Berufung auf das Innenministerium berichten. Auch die Zahl der Verletzten liegt mit 14 demnach bereits jetzt über dem Niveau des gesamten Vorjahres, als zehn Menschen verletzt wurden.

Um Unfälle wegen Geisterfahrern zu verhindern, war am vergangenen Wochenende an der Bundesstraße 29 eine spezielle Fahrbahnmarkierung angebracht worden. Falschfahrer sollen damit buchstäblich wachgerüttelt und zusätzlich mit akustischen Signalen alarmiert werden. Sie befindet sich an der Anschlussstelle Lorch/Ost.

Wie die Zeitung unter Berufung auf das Innenministerium berichtet, hatte die Polizei im Land die Falschfahrer-Unfälle lange falsch erfasst. Gezählt worden seien fälschlicherweise auch Unfälle in normalen Einbahnstraßen und nicht wie vorgeschrieben nur auf mehrspurigen Fahrbahnen, die räumlich getrennt sind. So sei es zu überhöhten Zahlen gekommen: Zunächst wurden für das vergangene Jahr demnach 52 Falschfahrer-Unfälle im Land ausgewiesen. Tatsächlich gab es, wie das Innenministerium der Zeitung mitteilte, 2016 aber nur 16 Falschfahrer-Unfälle - davon sieben mit Personenschaden.

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