Wirtschaftsministerin warnt vor Panik wegen Trump

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Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Foto: Marijan Murat/Archiv

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hat wie andere Politiker zur Gelassenheit nach den erneuten Zoll-Androhungen des designierten US-Präsidenten Donald Trump geraten. „Wir sollten angesichts dieser Ankündigung jetzt nicht in Panik verfallen, sondern abwarten, was tatsächlich passiert“, sagte sie am Montag. Auch ein Präsident Trump werde berücksichtigen, dass die deutsche Automobil- und Zulieferindustrie in den USA Milliardensummen investiert habe und weiter investiere. Zuvor hatten „Heilbronner Stimme“ und „Mannheimer Morgen“ (Dienstag) berichtet.

Trump hatte in einem Interview der „Bild“-Zeitung (Montag) und der Londoner „Times“ gesagt: „Ich liebe Mexiko, ich mag den Präsidenten, ich mag alle Leute - aber ich würde BMW sagen, wenn sie eine Fabrik in Mexiko bauen und Autos in die USA verkaufen wollen ohne eine 35-Prozent-Steuer, dann können sie das vergessen.“ Nach Toyota und US-Autobauern ging seine Warnung damit erstmals in Richtung Deutschland. Fast alle deutschen Hersteller bauen bereits Autos in dem US-Nachbarland oder planen eine Produktion.

Die USA sind mit einem Exportanteil von etwa 13 Prozent wichtigster Handelspartner Baden-Württembergs. Heimische Hersteller wie Daimler produzieren seit Jahrzehnten in den USA. Umgekehrt sind auch die US-Konzerne GM und Ford in Deutschland aktiv.

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