Wendung im Rockerprozess um tödliche Schüsse möglich

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Im Prozess um tödliche Schüsse im Rockermilieu in Heidenheim deutet sich Berichten zufolge eine Wendung an. Wie „Heidenheimer Zeitung“ und „Südwest Presse“ (Dienstag) berichteten, verlas der Vorsitzende Richter am Ellwanger Landgericht am Montag einen rechtlichen Hinweis, nach dem eine Verurteilung des Angeklagten wegen Totschlags und versuchten Totschlags in Betracht kommen könnte. Ursprünglich war die Anklageschrift von Mord und versuchtem Mord ausgegangen.

In dem Prozess muss sich ein 26 Jahre altes Mitglied der rockerähnlichen Gruppierung Black Jackets verantworten. Er soll im April vor einem Friseurgeschäft in Heidenheim einen damals 25-Jährigen und dessen 29 Jahre alten Bruder, beide Mitglieder der verfeindeten United Tribuns, niedergeschossen haben. Der Ältere starb, der Jüngere überlebte schwer verletzt. Zu der neuen Einschätzung kam das Gericht den Zeitungen zufolge, weil im Verlauf der Beweisaufnahme deutlich wurde, dass die Opfer keineswegs arglos in die Situation gegangen waren, sondern mit einem Angriff des Mannes zu rechnen hatten.

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