Welterbe-Titel für Höhlen beschert Museum mehr Besucher

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Seit sechs Höhlen auf der Schwäbischen Alb den Weltkulturerbetitel tragen, wollen deutlich mehr Besucher die darin entdeckte Eiszeitkunst sehen. Das Museum Alte Kulturen der Universität Tübingen hatte bis einschließlich Oktober im laufenden Jahr 30 000 Besucher und damit mehr als im ganzen Vorjahr (27 000). Dort sind 16 Originalstücke aus den Höhlen ausgestellt - darunter etliche Tierfiguren und mehrere Flötenfragmente.

„Die Besucherzahlen hängen eindeutig mit dem Weltkulturerbetitel zusammen“, sagt eine Sprecherin. Sie machten demnach im Juli mit der offiziellen Ernennung der Höhlen zum Weltkulturerbe einen Sprung nach oben. Auch das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) hatte bereits im Sommer einen Besucherandrang verzeichnet.

Mit einem Festakt in Ulm wird am Mittwoch (29.11.) die Ernennung zum Unesco-Weltkulturerbe gefeiert. Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) überreicht die entsprechende Urkunde an Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), wie es in einer Ankündigung heißt. Die Eiszeithöhlen sind laut Unesco die 42. Welterbestätte Deutschlands.

UNESCO über Höhlender ältesten Eiszeitkunst

Museum Alte Kulturen in Tübingen

Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Fundstellen im Ach-, Blau- und Lohnetal

Abbildungen zur Eiszeitkunst aus dem Museum der Universität Tübingen

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