Welt-Autoverband beklagt unterschiedliche Klimaschutzregeln

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Matthias Wissmann. Foto: Uli Deck

Die Autoindustrie fordert eine Angleichung der weltweit sehr unterschiedlichen Klimaschutzvorschriften. „Die Europäische Union hat mit Abstand das anspruchsvollste Ziel“, sagte der Präsident des Welt-Automobilverbands OICA und des Verbands der deutschen Autoindustrie, Matthias Wissmann, am Mittwoch in Genf. Die EU schreibt ab dem Jahr 2021 einen Grenzwert von 95 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer vor. „Japan hat 105 Gramm, China 117 Gramm und die USA haben 119 Gramm“, sagte Wissmann. Die Politik sollte weltweit für gleiche Wettbewerbsbedingungen sorgen.

Zudem müssten kommende CO2-Vorgaben technologieneutral sein, der Verbrennungsmotor dürfe nicht benachteiligt werden. „Die umwelt- und wirtschaftspolitischen Ziele müssen in der Balance gehalten werden. Es geht nicht nur um Klimaschutz, sondern immer auch um Wachstum und Beschäftigung“, sagte Wissmann. CO2 ist in nicht allzu großen Mengen unschädlich für den Menschen, aber zugleich das bedeutendste Treibhausgas und zu einem großen Teil für die menschengemachte Erderwärmung verantwortlich.

Informationen zum Verband OICA

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