Weiße Flecken auf Ärztelandkarte

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Im Südwesten hat nach Ansicht der Kassenärztlichen Vereinigung das Praxissterben unter den Hausärzten begonnen. Rund 1600 Hausärzten, die in den nächsten fünf Jahren in Ruhestand gehen, stünden nur etwa 1000 Nachwuchskräfte gegenüber, sagte Johannes Fechner, Vizechef der Vereinigung im Land. Derzeit sei aber die ambulante medizinische Versorgung insgesamt noch gut, räumte er ein.

In den meisten Gebieten dürfe sich wegen Quotenregelungen kein neuer Arzt niederlassen. Trotzdem weise in einigen Gebieten im Schwarzwald und in Bad Schussenried (Kreis Biberach) die Ärztelandkarte bereits weiße Flecken auf. Dort kämen auf 15 000 Menschen nur zwei Hausärzte, die von Ärzten aus den Nachbargemeinden unterstützt werden müssten, sagte Fechner. Auch mit Gemeinschaftspraxen soll dem Ärztemangel begegnet werden.

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