Weihnachtsmärkte gerüstet in Sicherheitsfragen

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Mit Wasser gefüllte Barrieren stehen am Eingang zum Weihnachtsmarkt. Foto: Sina Schuldt/Archiv  Foto: 

Zum Start der Adventszeit sieht Innenminister Thomas Strobl (CDU) die Weihnachtsmärkte im Land gut gerüstet in Sicherheitsfragen. „Unsere Polizei, unsere Städte und Gemeinden tun in enger Abstimmung mit den Veranstaltern alles Erdenkliche, um das größtmögliche Maß an Sicherheit zu gewährleisten - auch wenn es eine hundertprozentige Sicherheit nicht geben kann“, sagte Strobl der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. An diesem Mittwoch öffnet in der Landeshauptstadt Stuttgart einer der größten zusammenhängenden Weihnachtsmärkte in Europa.

Aktuell gebe es keine Hinweise auf eine Bedrohung. „Aber natürlich schärfen wir dennoch unsere Aufmerksamkeit“, sagte Strobl. „So werden wir zum Beispiel auch dieses Jahr die Polizeipräsenz auf den Weihnachtsmärkten erhöhen und alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bürger ergreifen“, sagte er. Das Vorgehen sei so wie bei anderen Großveranstaltungen. Der Minister rief dazu auf, die Weihnachtsmärkte mit Freude zu besuchen und als Ort der Begegnung zu genießen.

Zugleich erinnerte Strobl an den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember durch den islamistischen Attentäter Anis Amri mit einem Lastwagen. „Vor knapp einem Jahr waren wir Zeugen eines schrecklichen Anschlags auf das Leben unschuldiger Menschen, auf unsere Freiheit und Art zu Leben“, sagte er. „Angst und Verunsicherung sind nicht unsere Antwort.“

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