Wege der Wutachschlucht bleiben nach Erdrutsch gesperrt

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Erdrutsch in der Wutachschlucht. Foto: Winfried Rothermel

Nach mehreren Erdrutschen in der Wutachschlucht im Schwarzwald rechnen die Behörden mit längeren Aufräumarbeiten. Bis zum Beginn der Wandersaison im Frühjahr werden die meisten Wege wieder begehbar sein, teilte die Gemeinde Bonndorf (Kreis Waldshut) am Mittwoch mit. Bis dahin müssten Hänge und Wege gesichert werden, Wanderrouten und eine Straße blieben vorerst gesperrt. Zudem werde eine 110 000-Volt-Stromleitung, gesichert. Sie steht am Abgrund und droht, in die Tiefe zu stürzen. Den Angaben zufolge ist sie vom Stromnetz genommen und abgestützt worden. Besucher sollten das Gebiet, in dem es zum Erdrutsch kam, meiden.

In direkter Nähe der Stromleitung waren am Dienstag 50 000 Kubikmeter Gestein und Erde abgerutscht. Größere Erdrutsche in der Schlucht gibt es seit vergangenem Frühjahr. In den kommenden Monaten wird mit weiteren Erdbewegungen gerechnet.

Die Wutachschlucht ist ein Ausflugs- und Touristenziel im Südwesten. Sie ist 1500 Hektar groß und kann durchwandert werden. Den Angaben zufolge kommen jährlich 60 000 bis 80 000 Menschen in die Schlucht.

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