Warum Russlanddeutsche gegen die Flüchtlingspolitik demonstrieren

Spontane Demos: Tausende Russlanddeutsche sind gegen "Ausländergewalt" auf die Straße gegangen. Als der OB von Lahr sie daran erinnert, dass sie selbst Einwanderer waren, muss die Polizei eingreifen.

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Demonstration von Russlanddeutschen am Sonntagabend in Villingen-Schwenningen: Der Anlass ist eine offenbar erfundene Vergewaltigung, doch die Verunsicherung in der Community ist groß.  Foto: 

Am Montag hat der Lahrer Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller in sozialen Netzwerken viel Lob erhalten. „Respekt vor diesem couragierten Mann“ – „Das hat er sehr gut gemacht“ – „Hut ab vor diesem OB“. Gemeint war sein Auftritt bei einer Demonstration von Russlanddeutschen am Sonntag auf dem Lahrer Rathausplatz. Etwa 350 Menschen – überwiegend Spätaussiedler – hatten sich dort eingefunden, um gegen die Flüchtlingspolitik Angela Merkels zu demonstrieren. Die Stimmung war aufgeheizt, Auslöser war die angebliche Vergewaltigung einer 13-Jährigen in Berlin.

Ein privates Video zeigt, wie sich Müller mit dem Megaphon einer aufgebrachten Menschenmenge stellt. Als er darauf hinweist, dass er als Oberbürgermeister selbst „x-mal kritisch gefragt worden sei, warum das kleine Lahr 9000 Spätaussiedler aufnehmen müsse“, erntet er erboste Zwischenrufe, es gibt Pfiffe und Geschrei, ein Mann will ihm das Megaphon wegnehmen. Die Polizei muss ihn beschützen. Am Ende der Aufnahme appelliert der OB an die Menschen, weniger emotional zu sein: „Sie lassen sich aufstacheln und stacheln sich gegenseitig auf. Kommen Sie wieder runter auf Normaltemperatur."

Dass die Debatte in Lahr hochkocht, ist kein Zufall: In kaum einer Stadt in Baden-Württemberg sind in den 90er Jahren so viele Spätaussiedler untergekommen: Rund jeder Vierte der 40.000 Einwohner stammt aus der ehemaligen Sowjetunion. Der Kanadaring, ein Viertel am Stadtrand, wird von den Einheimischen oft „Klein-Kasachstan“ genannt. Hier arbeitet Hilda Beck, selbst Spätaussiedlerin und Sozialarbeiterin bei der Stadt. Sie war bei der Demonstration dabei. Die Einladungen seien über den Handydienst „Whatsapp“ verschickt worden, wer der Initiator war, weiß sie nicht. „Der Ton der Nachricht hat mir aber nicht gefallen.“

Beck bestätigt, dass unter den Spätaussiedlern große Verunsicherung und Angst vor Flüchtlingen herrsche. Sie berichtet von einer Frau, die ihr Kind nicht mehr alleine zum Kindergarten gehen lässt, oder von einer Krankenschwester, die nicht mehr mit dem Rad fährt. Hinzu komme, dass viele Spätaussiedler seit der Ukraine-Krise den deutschen Medien nicht mehr vertrauen würden.

Auch an zahlreichen anderen Orten vor allem in Baden-Württemberg und Bayern versammelten sich am Sonntag spontan Russlanddeutsche, um (unangemeldet) zu demonstrieren. Im Land zählte die Polizei insgesamt rund 4500 Teilnehmer. In Villingen-Schwenningen demonstrierten rund 1300 Russlanddeutsche auf dem Münsterplatz unter dem Motto „Gegen Gewalt und für mehr Sicherheit in Deutschland“. In Rastatt trafen sich 400 Menschen vor dem Rathaus. In Ellwangen kamen laut Polizei rund 150 Menschen auf den Marktplatz. „Von dort begann ein Marsch durch Ellwangen, der schließlich vor der Eingangspforte zur Landeserstaufnahmeeinrichtung endete“, sagte ein Polizeisprecher. Auch in Bayern versammelten sich in Augsburg, Nürnberg, Erlangen und Regensburg Russlanddeutsche zur Demo, forderten in teils auf russisch vorgetragenen Texten eine Verteidigung „deutscher und christlicher Werte“.

Dass ausgerechnet Russlanddeutsche, die vor 25 Jahren selbst viele Vorurteile erleben mussten, nun gegen Einwanderung agieren, findet der Migrationsforscher Jannis Panagiotidis nur auf den ersten Blick paradox: Die Russlanddeutschen hätten sich selbst nie Migranten, sondern stets als Deutsche verstanden. Als solche grenzten sie sich von heutigen Migranten ab. Dennoch unterscheide sich ihre Sicht auf die Welt häufig von der der deutschen Mehrheitsgesellschaft, was unter anderem mit dem Medienkonsum zu tun habe. „Es gibt eine russischsprachige Öffentlichkeit in Deutschland, die sich mit anderen Dingen befasst als der deutschsprachige Mainstream“, sagt Panagiotidis, der an der Universität Osnabrück über Russlanddeutsche forscht.

Zugleich aber fänden unter Russlanddeutschen dieselbe Diskussion wie in der übrigen Gesellschaft statt, meint er – etwa im Lichte der Übergriffe von Köln. Dabei kommen offenbar auch pauschale Ängste und Vorurteile auf: In Offenburg wehren sich gerade Eltern aus Spätaussiedler-Stadtteilen dagegen, dass ihre Kinder in der Schule Kontakt mit Kindern einer Vorbereitungsklasse für Flüchtlinge haben.

Hohe Wellen

Am 16. Januar hat das russische Staatsfernsehen über eine angebliche Vergewaltigung einer 13-Jährigen in Berlin berichtet: Das Mädchen sei von drei Flüchtlingen entführt und vergewaltigt worden. Tatsächlich war ein Mädchen im Berliner Stadtteil Marzahn vorübergehend als vermisst gemeldet worden. Die Polizei stellt aber klar, nach ihren Ermittluingen „gab es weder eine Entführung noch eine Vergewaltigung“. Ermittelt wird wegen eines einvernehmlichen Sexualkontakts, Flüchtlinge seien nicht beteiligt. Dennoch schlug die Geschichte in russischsprachigen Internet-Medien riesige Wellen.

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Kommentare

27.01.2016 13:52 Uhr

Antwort auf „Was für abstruse Behauptungen sie verbreiten!”

Zitat Rizzoli: "Die Opfer passen nämlich nicht in deren verquastes, menschenverachtendes, deutschenfeindliches, antiweiß-rassistisches, linksideologisches Weltbild. Deshalb erklären sie die Opfer und deren Leid für bloße „Fantasien“,".
Dass es unter Asyslbewerbern keinerlei Verbrecher gibt, hat meines Wissens noch kein SPON-Redakteur und auch sonst kein Journalist behauptet.
Alleine die Tatsache, dass die Medien sehr detailliert berichten, wie Rizzoli selber durch seine Links belegt, zeigt schon, wie absurd diese Behauptungen von Rizzoli sind.

Allerdings ist es halt so, dass die uralte Propaganda-Masche, aus Verbrechen von Individuen pauschaliserend ganze Bevölkerungsgruppen oder Angehörige einer bestimmten Religion oder Ethnie in Sippenhaft zu nehmen, gerne und kräftig weiter betrieben wird.

Ach ja, dass Rizzoli seine Ausdrucksweise für "sehr zurückhaltend und höflich" hält, kann schon sein. Ob sie das aber wirklich ist, soll jeder Leser selber entscheiden.
Aber das ist ja auch nicht wichtig, um die Person Rizzoli geht es ja gar nicht.

Noch was zum Lesen für denjenigen, der es lesen mag:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fluechtlinge-wie-mit-geruechten-stimmung-gemacht-wird-14030797.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verschwoerungstheorien-wenn-politiker-verleumdet-werden-13849907.html

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27.01.2016 11:36 Uhr

@Gereon Brinks - Frank Patalong verbreitet nachweisbar falsche Aussagen (korrigiert)

Was von Frank Patalongs Journalismus zu halten ist, beweist schon sein erstes Beispiel der „häufigsten Desinformationen rechter Demagogen“

Unter der Überschrift >Typ 1: Die Vergewaltigungs-"Meldung"< erklärt Frank Patalong allen Ernstes, dass – abgesehen von dem Silvester-Sex-Mob in Köln und anderen Städten – keine Fälle von Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen sogenannter Flüchtlingen dokumentiert worden sind:

>Die meisten dieser Nachrichten sind pure Erfindungen, wo auch immer man nachfragt, dementieren regionale Polizei und Medien entsprechende Behauptungen. Dokumentiert sind sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten. Auch innerhalb von Flüchtlingsheimen gibt es bestätigte Fälle. Trotzdem: Das so geschürte Bedrohungsszenario basiert größtenteils auf Fantasien.<

Das ist eine nachweisbare Falschaussage. Entweder lebt Frank Patalong ist einer Parallelwelt oder aber er verbreitet bewusst Lügen.

Tatsächlich gab es bereits vor und nach der Silvesternacht zahlreiche dokumentierter Fälle von sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen an Frauen – ja selbst an Kindern: Hier nur eine kleine Auswahl:

* 17.04.2015 | „Zwei Marokkaner sollen auch noch ein zweites Mädchen bedrängt haben. Das ist aber noch nicht alles.“ http://www.sz-online.de/nachrichten/gefaehrliche-busfahrt-3083178.html

* 02.05.2015| Syrischer Asylbewerber begeht sexuelle Übergriffe an zwei 14-jährigen Mädchen
http://www.polizei.bayern.de/oberpfalz/news/presse/aktuell/index.html/221024

* 6. 01. 2016.| 36-jähriger Asylbewerber vergewaltigt 16-jährigen http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56520/3217840

* 28. 10. 2015| „Versuchte Vergewaltigung von zwei Frauen: Somalischer Asylbewerber muss fünf Jahre in den Knast“ http://www.wochenblatt.de/nachrichten/isar/regionales/Versuchte-Vergewaltigung-von-zwei-Frauen-Somalischer-Asylbewerber-muss-fuenf-Jahre-in-den-Knast;art1177,333894

* 7. 01. 2016 | „Gruppenvergewaltigung in Weil am Rhein – Vier Syrer in Haft“
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/gruppenvergewaltigung-in-weil-am-rhein-vier-syrer-in-haft/

* 16. 1. 2016 | Asylbewerber vergewaltigt 8-jähriges Mädchen http://www.rp-online.de/nrw/staedte/hilden/hilden-fluechtling-nach-sexuellem-missbrauch-eines-kindes-festgenommen-aid-1.5696828

Das sind nur einige Fälle aus den letzten 9 Monaten, auf die ich nach einer sehr kurzen und oberflächlichen Suche im Netz gestoßen bin.
Aber Leuten wie Frank Patalong ist das völlig egal. Solchen „Journalisten“ ist das Leid der Opfer – die nicht nur Opfer ihrer eigentlichen Peiniger, sondern indirekt auch der ultraliberalen Flüchtlingspolitik – vollkommen gleichgültig.

Die Opfer passen nämlich nicht in deren verquastes, menschenverachtendes, deutschenfeindliches, antiweiß-rassistisches, linksideologisches Weltbild. Deshalb erklären sie die Opfer und deren Leid für bloße „Fantasien“, streiten deren Existenz ab, und diffamieren jeden, der das nicht tut, als rechten Demagogen.

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27.01.2016 11:14 Uhr

Was für abstruse Behauptungen sie verbreiten!

"Dass Rizzoli mit unflätigen Hasstiraden um sich wirft gegen den SPON-Redakteur, ist für ihn völlig normal, macht er eigentlich fast immer so. Aber das macht ja nichts, so ist er halt."

Was für abstruse Behauptungen sie über mich verbreiten. Ich bin nur selten im Kommentarbereich der SWP aktiv und bis heute habe ich kein einziges Mal Kritik an SPON-Journalisten oder irgendwelchen anderen Journalisten geäußert.

Wie kommen sie also mir vorzuwerfen, dass ich das "fast immer so" mache. Ich mache hier nichts "fast immer so", allein weil ich hier so gut wie nie aktiv bin!

PS:
Und ich habe mich gegenüber Herrn Patalong noch sehr zurückhaltend und höflich ausgedrückt, im Vergleich dazu, wie Patalong und die übrigen linken Agitprop-Spezialisten des SPONS regelmäßig gegen alles und jeden wettern, hetzten und Stimmung machen, die von ihrem eigenen Weltbild abweichen.

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27.01.2016 10:53 Uhr

Antwort auf „Die wirkliche Propanda und Verschwörungstheorien”

Frage Rizzoli: "genau zu erklären, welche meine Aussagen falsch sind"

Einfach den verlinkten Artikel von SPON lesen, da steht einiges dazu drin!

Dass Rizzoli mit unflätigen Hasstiraden um sich wirft gegen den SPON-Redakteur, ist für ihn völlig normal, macht er eigentlich fast immer so. Aber das macht ja nichts, so ist er halt.
Aber um Rizzoli als Person geht es hier gar nicht, das wäre auch zuviel der Ehre.

Wer den SPON-Artikel lesen mag, bitte sehr.
Wer nicht, auch recht.

Jeder darf sich eine eigene Meinung bilden. Es lebe die Demokratie!

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27.01.2016 10:30 Uhr

Die wirkliche Propanda und Verschwörungstheorien

Wenn sie mir schon Propaganda und Verschwörungstheorien an den Kopf wären, dann würde es zumindest der Anstand gebieten, genau zu erklären, welche meine Aussagen falsch sind, ja sogar "Propaganda und Verschwörungstheorie" - statt mir einfach einen SPON-Artikel hinzuklatschen.

"Übliche Propanda und Verschwörungstheorien" das ist auch das treffende Urteil dies Artikels des SPON-"Schreiberlings" – Journalist will ich das gar nicht nennen– Frank Patalong.

Ich kenne Frank Patalong als Schreiberling. Patalong ist ein extremer Linker, ein Multikulturalist und Masseneinwanderungsbefürworter. Der Mann hat nichts außer Verachtung und Gleichgültigkeit gegenüber den Deutschen und generell Europäern übrig.

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26.01.2016 20:44 Uhr

Übliche Propagand und Verschwörungstheorien

Da hat sich Rizzoli aber mal wieder Mühe gegeben, fast alle in Netz kursierenden pauschalisierten Verleumdungen und Propagandasprüche zusammenzustellen und das gleich noch in doppelter Ausführung.
Brav, sehr brav.
Aber auch durch die tausendste Wiederholung werden diese Sprüche kein bißchen wahrer.

Wie es wirklich aussieht und wie diese Propaganda funktioniert, findet man schlüssig zusammengefasst hier:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/fluechtlinge-geruechte-desinformation-und-propaganda-a-1062045.html

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26.01.2016 20:25 Uhr

Warum Russlanddeutsche gegen die "Flüchtlingspolitik" demonstrieren? (Korrigierte Version)

Warum sollte man gegen eine „Flüchtlingspolitik“ demonstrieren, die eine in der Geschichte einmalige, alle bekannten Grenzen sprengende Masseneinwanderung nach Deutschland verursachte und immer weiter verursacht, während die meisten anderen europäische Staaten keinen oder überhaupt keinen Zuzug von „Flüchtlingen“ verzeichnen?

Warum sollte man gegen eine Flüchtlingspolitik demonstrieren, die der einheimische Bevölkerung Migranten als „Flüchtlinge“ verkauft und deren Versorgung abverlangt, die über vier, fünf, oder noch mehr sichere Drittstaaten ins Land einwandern, häufig bereits Jahre in sicheren Drittstaaten zugebracht haben, und dieses Land sogar verlassen wollen, weil ihnen die bereitgestellte Wohnung nicht geräumig genug ist (1)?

Warum sollte man gegen eine Flüchtlingspolitik demonstrieren, die nicht nur eine kaum mehr überschaubare Kostenlawine, Lohndumping in einem bisher unbekannten Ausmaß und eine Wohnungsnot in einer seit 2. Weltkrieg nicht mehr gekannte Dimension verursacht, sondern Deutschland zu einem muslimischen Vielvölkerstaat und die Deutschen endgültig zu einer Minderheit in ihrem eigenen Land machen wird?

Warum sollte man gegen eine Flüchtlingspolitik demonstrieren, die dem ganzen Land längst eine Welle von Kleinkrimimalität, Gewaltverbrechen und Sexualverbrechen beschert hat, deren ganzes Ausmaß von Altparteien, Sicherheitsbehörden und Mainstream-Medien systematisch vertuscht und verschwiegen, und deren Opfer im Stich gelassen werden.

Warum sollte man gegen eine Flüchtlingspolitik demonstrieren, die mittlerweile von den Regierungen aller anderen EU-Staaten abgelehnt und über alle Parteigrenzen hinweg als selbstzerstörerischer Wahn abgesehen wird?

Die viel dringlichere Frage wäre gewesen, warum Deutsche bisher nicht oder so wenig gegen diese Flüchtlingspolitik demonstrieren. Warum sie nicht mehr demonstrieren gegen eine Flüchtlingspolitik, die mittlerweile nichts geringeres ist als eine regelrechte Kriegspolitik – eine Politik des demographischen Krieges gegen das eigene Volk.

1. Siehe die Berichte des Flüchtlingshelfers Firas Al Habbal in der „Maybritt Illner“- Sendung vom 21. 1. 2015.

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26.01.2016 20:18 Uhr

Warum Russlanddeutsche gegen die "Flüchtlingspolitik" demonstrieren?

Warum sollte man gegen eine „Flüchtlingspolitik“ demonstrieren, die eine in der Geschichte einmalige, alle bekannten Grenzen sprengende Masseneinwanderung nach Deutschland verursachte und immer weiter verursacht, während die meisten anderen europäische Staaten keinen oder überhaupt keinen Zuzug von „Flüchtlingen“ verzeichnen.

Warum sollte man gegen eine Flüchtlingspolitik demonstrieren, die der einheimische Bevölkerung Migranten als „Flüchtlinge“ verkauft und deren Versorgung abverlangt, die über vier, fünf, oder noch mehr sichere Drittstaaten ins Land einwandern, häufig bereits Jahre in sicheren Drittstaaten zugebracht haben, und dieses Land sogar verlassen wollen, weil ihnen ihre Wohnung nicht „geräumig“ genug ist (1)?

Warum sollte man gegen eine Flüchtlingspolitik demonstrieren, die nicht nur eine kaum mehr überschaubare Kostenlawine verursacht hat, Lohndumping in einem bisher unbekannten Ausmaß und eine Wohnungsnot in einer seit 2. Weltkrieg nicht mehr gekannte Dimension verursachen wird, sondern Deutschland zu einem muslimisches Vielvölkerstaat und die Deutschen endgültig zu einer Minderheit in ihrem eigenen Land machen wird.

Warum sollte man gegen eine Flüchtlingspolitik demonstrieren, die das ganze Land längst eine Welle von Kleinkrimimalität, Gewaltverbrechen und Sexualverbrechen beschert hat, deren ganzes Ausmaß von etablierten Politik, Sicherheitsbehörden und Medien systematisch vertuscht und verschwiegen wurde, und deren Opfer im Stich gelassen werden.

Warum sollte man gegen eine Flüchtlingspolitik demonstrieren, die mittlerweile von allen EU-Staaten abgelehnt und über alle Parteigrenzen hinweg als selbstzerstörerischer Wahn abgesehen wird?

Die viel dringlichere Frage wäre gewesen, warum Deutsche bisher nicht oder so wenig gegen die Flüchtlingspolitik demonstrieren. Warum sie nicht mehr demonstrieren gegen eine Flüchtlingspolitik, die mittlerweile nichts geringeres ist als eine regelrechte Kriegspolitik – eine Politik des demographischen Krieges gegen das eigene Volk.

1. Siehe die Berichte des Flüchtlingshelfers Firas Al Habbal in der „Maybritt Illner“- Sendung vom 21. 1. 2015.

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