Warnstreik geht an kommunalen Kliniken weiter

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes hat die Gewerkschaft Verdi in Baden-Württemberg mit ganztägigen Warnstreiks begonnen. Mehr als 800 Beschäftigte waren nach Verdi-Angaben im kommunalen Nahverkehr von Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden im Ausstand.

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Der Fahrbetrieb sollte erst am Mittwochmorgen wieder weitergehen. In Ulm wurde im Entsorgungsbetrieb, bei den Baubetrieben der Stadt und in der Straßenmeisterei gestreikt. In Oberschwaben gab es auch mehrstündige Warnstreiks.

Verdi-Landesbezirksleiterin Leni Breymaier forderte auf einer Kundgebung in Pforzheim den Städtetag dazu auf, sein Geld für bessere Arbeitsbedingungen auszugeben, nicht für Werbung. Südwest-Städte werben derzeit um Fachpersonal. "Gutes Personal gewinnt man mit guter Bezahlung, nicht mit Werbekampagnen", sagte Breymaier.

Der Beamtenbund hat die Beschäftigten von Bund und Kommunen für Mittwoch zu Kundgebungen und Warnstreiks aufgerufen. In Stuttgart ist eine Demonstration geplant. Am Donnerstag, will die Gewerkschaft Verdi vor allem kommunale Kliniken bestreiken. Im Südwesten seien an mehr als 20 Kliniken Arbeitsniederlegungen oder Aktionen geplant. Die Gewerkschaften fordern in den laufenden Tarifverhandlungen sechs Prozent mehr Geld, die Arbeitgeber bieten rund drei Prozent Einkommenssteigerung für zwei Jahre an.

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