Vorwürfe gegen Mitarbeiterinnen einer Kita

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Die Vorwürfe klingen brutal: Mitarbeiter einer Kindertagesstätte in Trossingen (Kreis Tuttlingen) sollen ihre Schützlinge zum Essen gezwungen, ihnen die Augen verbunden und sie eng in Tücher gewickelt haben, so dass sie sich nicht mehr bewegen konnten. Die Betreiberfirma hat diese Vorwürfe zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien falsch, sagte Geschäftsführer Peter Wahler. Eine entlassene Praktikantin habe sie "aus Rache" verkündet, sagte er. Gegen sie sei Strafanzeige gestellt worden. "Aufgegriffen wurden die Gerüchte dann von Eltern, die bei uns mit den Kosten für die Kinderbetreuung in Rückstand geraten sind und zum Teil vorzeitig in eine günstigere Krippe wechseln wollen", sagte Wahler. Das Unternehmen habe daraufhin das zuständige Jugendamt eingeschaltet und die Anschuldigungen auf einem Elternabend diskutiert. "Die Vorwürfe konnten nicht betätigt werden", sagte Wahler.

Die Staatsanwaltschaft Rottweil ermittelt derzeit gegen vier aktive und ehemalige Mitarbeiter der Kita. Unter den Beschuldigten sei auch die frühere Leiterin der Tagesstätte, sagte ein Behördensprecher. Zugleich sagte er einschränkend, dass die Zeugenaussagen widersprüchlich seien. Einen Fall mit ähnlichen Vorwürfen hatte es kürzlich in Thüringen gegeben. Dort sollen Erzieherinnen Kleinkinder mittags zum Einschlafen fest in Decken eingeschnürt haben.

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