Vorsitzender Meuthen: Die AfD ist nicht kirchenfeindlich

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Der gläubige Katholik zeigte gleichzeitig Verständnis für die harsche Kritik seines Parteikollegen Petr Bystron an der katholischen und evangelischen Kirche. Der Vorsitzende des bayerischen AfD-Landesverbandes hatte den Kirchen unterstellt, über ihre Wohlfahrtsverbände "unter dem Deckmantel der Nächstenliebe" ein Milliardengeschäft mit der Flüchtlingskrise zu machen. "Das ist schon so", bestätigte Meuthen die Sicht seines Parteifreunds.

Da sich die Kirchen "nicht gerne in die Bücher schauen lassen", sei es aber schwer, an detaillierte Informationen zu den Aktivitäten der kirchlichen Verbände zu kommen, sagte Meuthen, der auch Vorsitzender der AfD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag ist. Die Kirchenführer mischten sich für seinen Geschmack auch zu stark in politische Fragen ein, "und verstehen davon zu wenig".

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hatte die AfD von den Diskussionsveranstaltungen des 100. Deutschen Katholikentags in Leipzig ausgeschlossen, der noch bis Sonntag andauert.

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