VfB-Chef: Fehlende Ausgliederung Mitursache für Abstieg

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VfB-Chef Wolfgang Dietrich. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Präsident Wolfgang Dietrich sieht im jahrelangen Hickhack um die geplante Ausgliederung der Profiabteilung eine Mitursache für den Bundesliga-Abstieg des VfB Stuttgart in der vergangenen Saison. „Über dieses Thema wird beim VfB schon seit zehn, zwölf Jahren gesprochen, ohne dass je eine Entscheidung getroffen wurde“, sagte der Chef des Fußball-Zweitligisten den „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwoch). „Das ist nach meinem Eindruck mit ein Grund für die Abwärtsspirale. Diese Unsicherheit wirkt sich zwangsläufig auf alle Planungen aus.“

Der VfB, der sich derzeit im portugiesischen Lagos auf die Rückrunde in der Zweiten Liga vorbereitet, will seine Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft ausgliedern. Durch den Einstieg von Investoren erhofft er sich eine höhere sportliche Wettbewerbsfähigkeit. Dietrich will das Thema den Mitgliedern noch in diesem Jahr zur Abstimmung vorlegen, „und zwar unabhängig davon, ob wir den Aufstieg schaffen oder nicht“. Der Tabellendritte brauche mit Blick auf die Zukunft schnellstmöglich Klarheit über seine Möglichkeiten, erklärte er.

Dietrich, der sein Amt im Oktober antrat, zeigt sich überzeugt vom direkten Wiederaufstieg. „Im Verein herrscht wieder Ruhe, die Rahmenbedingungen stimmen, die Mannschaft ist stark genug, die Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen“, sagte er.

VfB-Projekt "Vereins-Entwicklung"

Kurzporträt Dietrich

Interview StN

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