Verwaltungsgericht entscheidet über Atommüll-Transport

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Das Zwischenlager Neckarwestheim. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv

Im Streit um den geplanten Transport von Atommüll auf dem Neckar entscheidet das Verwaltungsgericht Berlin heute über einen Eilantrag der Gemeinde Neckarwestheim (Kreis Heilbronn). Die Kommune will verhindern, dass Brennelemente vom stillgelegten AKW Obrigheim zeitnah zum Zwischenlager Neckarwestheim gebracht werden. Sie fordert zunächst ein Gutachten etwa mit Blick auf die Sicherheit.

Sollte das Gericht den Antrag ablehnen, stünde dem ersten Transport hoch radioaktiver Abfälle auf einem deutschen Fluss juristisch nichts mehr im Weg. Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) hatte dem Energieversorger EnBW Mitte Mai die Beförderung von 15 Behältern mit insgesamt 342 Brennelementen per Schiff genehmigt. Atomkraftgegner protestieren gegen die Verfrachtung auf dem Neckar.

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