Verkehrsministerium: Zugeständnisse im Feinstaub-Kampf

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Im Kampf gegen die hohe Feinstaubbelastung in Stuttgart macht das Verkehrsministerium Zugeständnisse an die Heizungsbranche. Jüngere Kaminmodelle sollen nicht unter ein geplantes Betriebsverbot an Tagen mit Feinstaubbelastung fallen, wie das Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte. Die Ausnahme gilt demnach für die meisten seit 2015 installierten Öfen. Die Heizungsbranche hatte Kritik an der geplanten Verordnung zur Luftreinhaltung geübt und den Kompromiss mit dem Land ausgehandelt.

Die neue Regelung soll im Februar beschlossen werden und zum 1. März in Kraft treten. Wer an Feinstaubtagen trotzdem seinen alten Ofen anfeuert, nur um es gemütlicher zu haben, der muss mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro rechnen.

Der Präsident des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks, Stefan Eisele, sagte laut Mitteilung des Verkehrsministeriums über die modernen Öfen: „Sie dürfen nur noch etwas mehr als die Hälfte der Menge Feinstaub ausstoßen wie es Öfen vor 2015 dürfen.“

Pressemitteilung des Verkerhsministeriums

Feinstaubalarm in Stuttgart

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