Verdi prüft neues Tarifangebot von Flughafen Stuttgart

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Angestellte der Stuttgart Ground Services (SGS) demonstrieren. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Auch die dritte Tarifrunde am Stuttgarter Flughafen ist ohne Einigung zu Ende gegangen. Zwar legte die Flughafentochter SGS ein neues Angebot vor, dies ist der Gewerkschaft Verdi jedoch noch deutlich zu niedrig. „Das Angebot ist noch weit von dem entfernt, was wir eigentlich erzielen wollten“, sagte Landesfachbereichsleiter Andreas Schackert am Mittwoch. Ihm zufolge sieht die Offerte im ersten Jahr eine pauschale Erhöhung des Stundenlohns um 55 Cent für alle Entgeltgruppen vor. Im zweiten Jahr würde das Einkommen um 3,33 Prozent steigen - das entspricht je nach Entgeltgruppe circa 31 bis 53 Cent. Neben einer Gewinnbeteiligung für das Jahr 2018 ist die SGS nach Verdi-Angaben zudem bereit, eine Pauschale in Höhe von 700 Euro auszuzahlen.

Schackert sagte, man wolle nun mit den Gewerkschaftsmitgliedern das Angebot diskutieren. Das Ergebnis soll am kommenden Mittwoch präsentiert werden, wenn Verdi und SGS nochmals zusammenkommen. Verdi fordert, dass die 300 Beschäftigten pauschal zwei Euro mehr bezahlt bekommen. Laut Gewerkschaft verdienen die meisten Mitarbeiter derzeit zwischen 9,20 und 11,52 Euro pro Stunde, also knapp über dem Mindestlohn. Anfang Februar hatten die Beschäftigten am Check-in und an den Gates die Arbeit niedergelegt, 15 Flüge mussten dadurch gestrichen werden.

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