Arbeitgeber kritisieren Warnstreiks in Textilindustrie

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Der Arbeitgeberverband Südwesttextil hat die Warnstreiks in der Textil- und Bekleidungsindustrie als unangemessen kritisiert. Es bestehe kein Anlass, die Arbeitnehmer auf die Barrikaden zu treiben, teilte der Verband am Mittwoch mit. Der nächste Verhandlungstermin sei längst vereinbart. Die IG Metall hatte zu Warnstreiks aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft beteiligten sich mehr als 1000 Beschäftigte, unter anderem beim Autozulieferer Adient Interiors in Rastatt, beim Airbag-Hersteller GST in Lörrach und der Paul Hartmann AG in Herbrechtingen (Kreis Heidenheim).

Gewerkschaftssprecher Martin Sambeth hatte das bisherige Angebot der Arbeitgeber als Provokation bezeichnet. Sie hatten Mitte Januar in Bielefeld eine Entgelterhöhung vom 1. Juni 2017 an um 1,4 Prozent und von Juni 2018 an um weitere 1,5 Prozent angeboten. Die IG Metall fordert für die rund 100 000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie 4,5 Prozent mehr Geld und eine Verbesserung des Tarifvertrags zur Altersteilzeit.

Die Friedenspflicht endete mit dem Auslaufen der bestehenden Tarifverträge am 31. Januar. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 15. Februar in Saarlouis.

Pressemitteilung

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