Verdächtiges Paket: Werbegeschenk löst Polizeieinsatz aus

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Polizisten stehen vor einem abgesperrten Gebäude in Ulm. Foto: Ralf Zwiebler  Foto: 

Ein Werbegeschenk zu Weihnachten hat am Mittwoch in Ulm einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die Beamten waren am Vormittag zu einer Apotheke gerufen worden, weil dort ein Paket ohne Absender eingegangen war. Nach einer guten Stunde gab es allerdings Entwarnung: „Die Ermittlungen haben ergeben, dass der Inhalt nicht gefährlich ist“, sagte eine Polizeisprecherin. Es habe sich um eine normale Paketlieferung gehandelt - demnach war in dem Päckchen ein Werbegeschenk zu Weihnachten.

Nach der Entwarnung seien die Absperrungen und Straßensperrungen im Bereich Wengengasse und Sterngasse wieder aufgehoben worden, ebenso wie eine Evakuierung des betroffenen Gebäudes. Das Paket war laut Polizei ohne Absender an die Apotheke geschickt worden. Der Betreiber hatte daraufhin die Beamten verständigt, da derzeit bundesweit vor Paketbomben gewarnt wird. Einer oder mehrere Erpresser fordern vom Logistikkonzern DHL einen Millionenbetrag und drohen mit Paketbomben.

Am Freitag hatte ein Sprengsatz am Potsdamer Weihnachtsmarkt einen Großalarm ausgelöst. Eine andere Paketbombe war schon einen Monat zuvor in Frankfurt (Oder) in Flammen aufgegangen. Zu der Paketbombe in Potsdam sind nach Angaben der Polizei bislang 70 Hinweise bei der Sonderkommission „Quer“ eingegangen. Eine heiße Spur sei bislang aber nicht darunter gewesen.

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