US-Veranstalter bestreitet Südpol-Expedition

Der angebliche Südpol-Bezwinger Martin Szwed aus Balingen sieht sich neuen Vorwürfen ausgesetzt: Der US-Veranstalter "Antarctic Logistics & Expeditions" (ALE), mit dem Szwed unterwegs war, äußert Zweifel daran, dass Szwed tatsächlich zum Südpol gewandert ist.

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In einer Presseerklärung des Unternehmens heißt es, Szwed sei zwar mit ALE am 30. Dezember von Punta Arenas (Chile) in die Antarktis geflogen, er habe dort am 5. Januar den Mount Vinson bestiegen und sei am 9. Januar wieder mit ihnen nach Chile zurückgeflogen. ALE habe ihn nicht an den Südpol begleitet. Es sei nichts von einer Reise mit einem anderen Anbieter bekannt, und am Südpol selbst hätten sich keine Zeugen gefunden.

Deshalb sei diese Expedition - vor allem aber der erklärte Weltrekord in 14 Tagen und 18 Stunden - zu bezweifeln. Szwed hatte angegeben, er habe seine Expedition aus Kostengründen mit einem norwegischen Anbieter unternommen.

Der Norweger Christian Eide, der bisher den Rekord hielt, forderte Szwed per Twitter auf, Augenzeugen für die Tour zu benennen. Weil die angebliche Tour nicht genehmigt war, hat das Umweltbundesamt Szwed mit einem hohen Bußgeld gedroht.

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