Urteile im Drogenprozess am Heidelberger Landgericht

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Im bisher größten Drogenprozess am Heidelberger Landgericht sind die ersten drei von insgesamt acht Angeklagten zu Bewährungs- oder Haftstrafen verurteilt worden. Hintergrund ist der illegale Transport von 20 Kilogramm Heroin aus Bulgarien nach Deutschland, sagte ein Sprecher am Dienstag (Az.: 2 KLs 430 Js 22296/15).

Einer der Angeklagten hatte das Rauschgift in einem Lastwagen versteckt und in Deutschland ausgepackt. Dafür erhielt er mit sechs Jahren und neun Monaten Gefängnis die längste Strafe. Der Fahrer des Wagens wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Eine mitangeklagte Frau erhielt zwei Jahre Haft auf Bewährung, sie hatte einmal 500 Gramm und einmal 1,5 Kilogramm Heroin nach Deutschland geschmuggelt.

„In Anbetracht der Menge von 20 Kilogramm ist es sicher der bisher größte Drogenprozess am Heidelberger Landgericht“, sagte der Sprecher. Fünf weitere Angeklagte warten in dem Fall auf die Fortsetzung des Prozesses. Ihr Verfahren war unter anderem wegen weiterer Beweisaufnahme abgetrennt worden. Hier wird ein Urteil möglicherweise noch im Februar gesprochen. Als nächste Verhandlungstage wurden der 10. und der 22. Februar angesetzt.

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