Urteil im Prozess um Polizisten-Tritt verschoben

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Die Staatsanwaltschaft wirft einem 27 Jahre alten Polizisten vor, einem Jugendlichen während einer Festnahme vor eineinhalb Jahren mit einem gezielten Tritt das Nasenbein gebrochen zu haben.

Der Anwalt des Nebenklägers bezeichnete die Aussage eines Zeugen am Dienstag jedoch als "dreiste Lügerei" und kündigte an, wegen Meineids gegen die Aussage des Beamten vorgehen. Der 44 Jahre alte Kollege des Angeklagten hatte behauptet, den Jugendlichen selbst getreten zu haben - versehentlich. Dem wiederum widersprach ein Augenzeuge.

Nach Angaben des Nebenklägeranwaltes waren Augenzeugen zudem von der Polizei zunächst nicht vernommen worden, obwohl ihre Namen bei dem Vorfall im Oktober 2014 notiert wurden. Außerdem seien Zeugen von der Polizei eingeschüchtert worden.

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