Ursachen-Suche nach Flugunfällen in Metzingen und Backnang

Schwarzer Sonntag für Flieger: Während nach den beiden Unfällen bei Flugfesten am Sonntag in Metzingen und Backnang die Suche nach den Ursachen auf Hochtouren läuft, schweben die beiden Überlebenden in Lebensgefahr.

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  • Ein Flugzeug liegt auf dem Dach, nachdem es auf dem Flugplatz in Backnang-Heiningen (Rems-Murr-Kreis) abstürzte. 1/3
    Ein Flugzeug liegt auf dem Dach, nachdem es auf dem Flugplatz in Backnang-Heiningen (Rems-Murr-Kreis) abstürzte. Foto: 
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Zunächst gab es zur Ursache des Absturzes vom Sonntag, bei dem zwei Menschen starben, keine neuen Erkenntnisse. Ein Polizeisprecher sagte am Montag, das Bundesluftfahrtamt habe das Flugzeug bis in die frühen Morgenstunden untersucht. Im Laufe des Tages erwarte er nähere Informationen zu den Umständen des Absturzes.

Am Sonntag gab es bei insgesamt zwei Abstürzen bei Flugplatzfesten in Baden-Württemberg drei Tote. Beim zweiten Unglück, einem Hubschrauber-Unfall in Metzingen mit einem Toten, erwartete die Polizei dagegen keine schnellen Ergebnisse.
 
Die Besucher des Flugplatzfestes hätten sehr viele Fotos und Videos gemacht, auf denen zu sehen sei, wie sich der Hubschrauber beim Abheben verhakte und dann umkippte. All diese Aufnahmen müssten nun ausgewertet werden, sagte eine Polizeisprecherin. Viele Zuschauer hätten sich als Zeugen gemeldet. Trotzdem sei noch unklar, ob ein technischer Defekt oder ein Pilotenfehler das Unglück ausgelöst habe.
 
Ein 38 Jahre alter Vater war von einem umherfliegenden Teil des Hubschraubers getötet worden. Zwei Verletzte wurden am Montag noch im Krankenhaus behandelt.
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Kommentare

12.09.2012 01:12 Uhr

Flugshows und gelegentliche Unfaelle.

tja, am besten verbieten wir alles, was Spass macht, damit ja kein Unfall passiert. Jeder erwachsene Mensch weiss, dass es keine Garantie auf ein langes Leben gibt. Und er weiss auch, dass Unfaelle zum Leben gehoeren. Ebenso Spass und Freude am Leben. Warum wird das Autofahren noch erlaubt, wo es doch so viele Idioten auf der Strasse gibt, die mit 150 kmh in eine Nebelwand brettern? Warum Formel 1 ? Warum Boxen, warum Fussball, bei dem sich Fans vor oder nach dem Spiel die Ruebe einschlagen?? Man kann Gefahren minimieren und muss aus Unfaellen lernen.
Der Ruf eines "guten" Deutschen besteht immer im Verbieten. Das ist wenig foerderlich, sondern dumm und kurzsichtig. Ohne gravierende Unfaelle gaebe es keine Entwicklung und keine wirksamen Sicherheitsvorkehrungen. Die Zuschauer wissen auch aus der Erfahrung, dass jederzeit und ueberall eine Restrisiko besteht. Raucher wissen auch, dass man davon fruehzeitig sterben kann. Sie tuns trotzdem !!

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10.09.2012 17:26 Uhr

Flugschauen und Flugunfälle

Ramstein - Colmar - und kein Ende.....
Fluggeräte sind keine Turngeräte und kein Spielzeug. Wenn die Verantwortlichen ihr eigenes Geld damit schrotten, ihre Sache. Aber wann beginnen eigentlich die Verantwortlichen in Rathäusern und Landratsämtern bis hinauf zu den Ministerien damit, nachzudenken, welche Gefahren für die Zuschauer -Familien mit Kindern- mit diesen blöden Angebereien der sog. "Luftsportler" verbunden sind?

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