Tunnelbohrmaschine soll im Herbst die Arbeit aufnehmen

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Das Schneiderad der Tunnelvortriebsmaschine „Sibylle“. Foto: Sebastian Gollnow  Foto: 

Im Herbst soll „Sibylle“ mit dem Graben beginnen, das dafür wichtigste Werkzeug hat sie schonmal: Per Kran wurde am Mittwoch begonnen, das sogenannte Schneidrad in die Baugrube des Albvorlandtunnels am Rande der Autobahn 8 bei Kirchheim unter Teck einzusetzen. Es gab aber laut einem Bahn-Sprecher wegen Problemen mit einem Kran Verzögerungen. „Sibylle“ ist der Name der Maschine, mit der der gut acht Kilometer lange Tunnel innerhalb von eineinhalb Jahren in die Erde getrieben werden soll. Allein das Schneidrad wiegt 190 Tonnen, wie die Bahn mitteilte. Der Albvorlandtunnel ist Teil des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm, zu dem auch der umstrittene Umbau des Hauptbahnhofs in der Landeshauptstadt gehört. Die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm soll Ende 2021 in Betrieb gehen.

Weder die Maschine noch die Gegebenheiten vor Ort seien vergleichbar mit dem Tunnelbau bei Rastatt, betonte die Bahn. Dort hatte sich vor knapp zwei Wochen ein Betonsegment in der neuen Röhre verschoben. Die Gleise darüber senkten sich ab, seitdem ist die Strecke nicht passierbar. Der betroffene Abschnitt wird derzeit mit Beton aufgefüllt - und dabei auch die dort verwendete Tunnelbohrmaschine einbetoniert.

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