Trump und Schulz sorgen für neue Mitglieder bei Südwest-SPD

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Donald Trump. Foto: Evan Vucci/Archiv

Der neue US-Präsident Donald Trump und die Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten beschert der Südwest-SPD einen Mitgliederzuwachs. „Die Wahl Trumps war für viele offenbar die Initialzündung, sich für soziale Demokratie und gegen Rechtspopulismus einzusetzen“, sagte ein Parteisprecher am Mittwoch in Stuttgart. Seit Trumps Wahl im vergangenen Jahr habe es 670 Neueintritte gegeben. Seit der Bekanntgabe der Personalie Schulz konnten demnach 240 neue Mitglieder gewonnen werden.

Mit Schulz gebe es eine echte Alternative zu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Diese Politisierung tut gut - der SPD und der Demokratie insgesamt.“ Ende 2016 zählte die Partei im Südwesten 34 138 Mitglieder. Aktuell sind es 34 500. Das Durchschnittsalter liegt demnach bei 60 Jahren.

Schulz war am Sonntag vom SPD-Vorstand als Kanzlerkandidat nominiert worden. Er soll im März auch Vizekanzler Sigmar Gabriel als SPD-Chef ablösen. Letzterer war am Freitag vom Wirtschafts- ins Außenministerium gewechselt.

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