Treffen von Ahmadiyya-Gemeinde

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Muslime beten bei Jahreshauptversammlung der Bewegung Ahmadiyya Muslim Jamaat. Foto: Khang Nguyen  Foto: 

Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hat die Friedenskonferenz der muslimischen Bewegung Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) am Freitag in Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) begonnen. Die rund 40 000 erwarteten Gäste müssten während der Veranstaltung auf Taschenkontrollen und Leibesvisitationen einstellen, sagten die Organisatoren. Grund dafür seien die vielen Terroranschläge in der vergangenen Zeit. Rund 120 Sicherheitsmitarbeiter seien im Einsatz. Zuvor hatte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Karlsruhe gesagt, dass es bislang keine Anzeichen für eine erhöhte Gefährdungslage gebe. Es seien aber, wie bei solchen Veranstaltungen üblich, Polizisten vor Ort an den Messehallen.

Der Kalif der Gemeinde, Mirza Masroor Ahmad, betonte die friedliche Auslegung des Koran. „Der Islam war nie dazu gedacht, um Kriege anzufangen.“ In Bezug auf gleichgeschlechtliche Sexualität sagte er, der Koran verbiete solche Beziehungen. „Homosexuelle sollten aber nicht misshandelt werden.“

Die AMJ ist in Hamburg und Hessen als Körperschaft anerkannt und hat damit einen vergleichbaren Status wie die christlichen Kirchen. Die islamische Reformbewegung hat nach eigenen Angaben bundesweit bis zu 45 000 aktive Mitglieder und betreibt 50 Moscheen.

Homepage der Ahmadiyyya-Gemeinde

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