Todesschütze von Konstanz stand unter Drogen

Der 34-jährige Iraker, der in Konstanz einen Mann getötet hat und selbst erschossen wurde, stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Darüber informiert die Polizei.

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Blumen vor dem Eingang der Disco „Grey“: Schütze unter Drogen  Foto: 

Der 34-jährige Iraker, der in der Nacht zum 30. Juli in einer Diskothek in Konstanz einen Türsteher erschossen und mehrere Besucher schwer verletzt hat, stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Das ist das vorläufige Ergebnis der toxikologischen Untersuchung der Leiche des 34-Jährigen. Nach Auskunft der Polizei hatte der Mann zum Tatzeitpunkt 1,57 Promille Alkohol im Blut. Außerdem hatte er Kokain, Cannabis und beruhigend wirkende Medikamente konsumiert. In dieser Kombination haben die Substanzen nach Einschätzung der Gerichtsmediziner „auf jeden Fall enthemmend gewirkt“, heißt es in der Mitteilung.  

Der 34-jährige Iraker hatte in der Nacht zum 30. Juli vor und in einer Diskothek im Konstanzer Gewerbegebiet mit einem amerikanischen Sturmgewehr mehr als 20 Schüsse abgegeben. Dabei hat er einen Türsteher tödlich getroffen. Beim Schusswechsel mit der Polizei wurde der Mann so schwer verletzt, dass er wenig später trotz einer Notoperation in einer Klinik in Konstanz starb.

Der Schießerei vorausgegangen war nach den Ermittlungen der Polizei ein Streit in der Diskothek. Der Mann hatten in dem Tanzlokal randaliert und deshalb Hausverbot erhalten. Danach war er mit einem Taxi nach Hause gefahren, hatte das Sturmgewehr geholt und den Taxifahrer gezwungen, ihn zurück zu fahren. Dort angekommen, hatte er sofort mehrere Schüsse abgegeben

Die Diskothek „Grey“ in Konstanz, der Schauplatz der Tat, schloss zunächst, öffnete aber wenige Tage nach der Tat wieder.

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